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Zahlungserinnerung und Mahnung

Offene Forderung anmahnen und Verzug begründen. Sie füllen die Felder aus, das Schreiben entsteht live daneben — kopierbar oder als Textdatei. Die Eingaben verlassen Ihren Browser nicht.

Worauf es ankommt

  • Die Mahnung setzt den Schuldner in Verzug (§ 286 Abs. 1 BGB) — ab dann laufen Verzugszinsen.
  • Bei Entgeltforderungen tritt Verzug auch ohne Mahnung 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung ein (§ 286 Abs. 3 BGB); gegenüber Verbrauchern nur, wenn darauf hingewiesen wurde.
  • Setzen Sie eine konkrete, kalendermäßig bestimmte Frist — „umgehend“ genügt nicht.

Ihre Angaben

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Mahnung zu Rechnung __________ vom __________

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Rechnung __________ vom __________ habe ich Ihnen die erbrachte Leistung in Rechnung gestellt. Der Betrag von __________ EUR war am __________ zur Zahlung fällig.

Ein Zahlungseingang ist bis heute nicht festzustellen. Sollte sich unsere Post überschnitten haben, betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos.

Andernfalls fordere ich Sie hiermit auf, den offenen Betrag von __________ EUR bis zum __________ auf das Ihnen bekannte Konto zu überweisen.

Mit Ablauf dieser Frist befinden Sie sich in Verzug. Ich behalte mir vor, ab diesem Zeitpunkt Verzugszinsen nach § 288 BGB sowie die Kosten der weiteren Rechtsverfolgung geltend zu machen.

Mit freundlichen Grüßen


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Alles läuft in Ihrem Browser: Ihre Eingaben werden nicht übertragen und nicht gespeichert. Drucken Sie das Schreiben aus, unterschreiben Sie es eigenhändig und bewahren Sie einen Nachweis über den Zugang auf.

Rechtsgrundlagen

  • § 286 BGB — Verzug des Schuldners
  • § 288 BGB — Verzugszinsen
  • § 288 Abs. 5 BGB — Pauschale von 40 Euro bei Entgeltforderungen gegen Unternehmer

Rechtlicher Hinweis: Ein Musterschreiben ist keine Rechtsberatung im Sinne des RDG und ersetzt die Prüfung des Einzelfalls nicht. Ob der Anspruch besteht, welche Frist gilt und ob das Schreiben in Ihrer Situation das richtige Mittel ist, lässt sich nur individuell beurteilen. Bei fristgebundenen Erklärungen — Kündigung, Widerruf, Einwendungen gegen die Betriebskostenabrechnung — kommt es auf den Zugang beim Empfänger an, nicht auf das Absendedatum: Planen Sie den Postweg ein und sichern Sie den Zugang nachweisbar. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Rechtsanwalt.