KI für Rechtsfragen: 7 Tools im Vergleich 2026
Kurzantwort
Für eine erste Orientierung taugt fast jede KI für Rechtsfragen, für Fristen und Beträge nur eine, die prüfbare Fundstellen aus dem aktuellen deutschen Recht liefert. ChatGPT und Gemini sind überall verfügbar, sichern aber keinen aktuellen Rechtsstand zu. Anwalt Guru, Rechtspilot und Lulius arbeiten mit Rechtsdatenbanken und nennen Paragraphen. Eine verbindliche Prüfung Ihres Falls leistet nur eine Anwältin oder ein Anwalt.
Lulius Redaktion
Redaktion für deutsches Recht
Montag, 28. September 2026, 15:42 Uhr. Die Lulius-Redaktion stellt dem kostenlosen Jura-KI-Helfer von juraforum.de eine Frage, die jeden Streit ums Geld betrifft: Bis zu welchem Streitwert ist das Amtsgericht zuständig, und ab welchem Betrag ist eine Berufung möglich? Sechs Sekunden später steht die Antwort da: 5.000 Euro nach § 23 GVG, Berufung ab mehr als 600 Euro nach § 511 ZPO.
Wer eine KI für Rechtsfragen nutzt, sollte diesen Moment kennen. Beide Paragraphen stimmen. Beide Zahlen gelten seit dem 1. Januar 2026 nicht mehr: Heute liegt die Grenze bei 10.000 Euro, die Berufungssumme bei 1.000 Euro.
Dieser Beitrag vergleicht sieben Werkzeuge für Privatpersonen: ChatGPT, Google Gemini, Rechtspilot, Anwalt Guru, den Jura-KI-Helfer, JustitAI und Lulius, unser eigenes Produkt. Der Vergleich ist quellenbasiert: Preise, Limits und Datenschutzangaben stammen von den Anbieterseiten, abgerufen am 28. September 2026. Selbst getestet haben wir nur den Jura-KI-Helfer, mit einer einzigen Frage, die übrigen sechs Tools nicht.
Dieser Beitrag ist eine Rechtsinformation und Rechtseinschätzung, keine Rechtsberatung im Sinne von § 2 RDG.
Die Kurzantwort: Welche KI für Rechtsfragen taugt?
Für eine erste Orientierung taugt fast jede KI für Rechtsfragen, für Fristen und Beträge nur eine, die prüfbare Fundstellen aus dem aktuellen deutschen Recht liefert. ChatGPT und Gemini sind überall verfügbar, sichern aber keinen aktuellen Rechtsstand zu. Anwalt Guru, Rechtspilot und Lulius arbeiten mit Rechtsdatenbanken und nennen Paragraphen. Eine verbindliche Prüfung Ihres Falls leistet nur eine Anwältin oder ein Anwalt.
Ihre Rechtsfrage mit Fundstellen einschätzen lassen
Schildern Sie Ihren Fall in eigenen Worten. Lulius antwortet mit Paragraphen aus dem deutschen Bundesrecht und Entscheidungen der Bundesgerichte. Die erste Anfrage ist kostenlos, danach kostet der Verbraucher-Tarif 19 EUR im Monat für 15 Fragen.
KI für Rechtsfragen im Vergleich: die 7 Tools auf einen Blick
Tabelle 1: Kosten und Zugang der sieben Tools, Stand 28. September 2026
| Tool | Anbieter | Kostenlos | Bezahlt | Zugang |
|---|---|---|---|---|
| ChatGPT | OpenAI | Free-Version | Go 7,99 EUR, Plus 22,99 EUR im Monat (App Store DE) | auch ohne Konto nutzbar |
| Google Gemini | Basisversion | Google AI Plus 4,99 EUR, AI Pro 21,99 EUR im Monat | Google-Konto | |
| Rechtspilot | volders GmbH, Berlin | 30 Tage Test, Zahlungsmittel nötig | 89 EUR im Jahr inkl. MwSt., nur Jahresabo | Konto |
| Anwalt Guru | GuruSense UG (haftungsbeschränkt), Mannheim | 2 Fragen, danach 1 Frage pro Tag | Pakete ab 4,99 EUR für 5 Nachrichten, Abos von 9,99 bis 179,99 EUR | erste Frage ohne Anmeldung |
| Jura-KI-Helfer (juraforum.de) | Einbock GmbH, Hannover | ja | kein Bezahlangebot für die KI | ohne Anmeldung |
| JustitAI | Rechtsanwalt Cihan Kati, Hannover | KI-Chat ohne anwaltliche Prüfung | anwaltliche Beratung 75 EUR inkl. USt. | Chat auf der Website, E-Mail-Adresse erst bei Beauftragung |
| Lulius Verbraucher | Elivya Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main | erste Anfrage | 19 EUR im Monat (brutto) für 15 Fragen, monatlich kündbar | Konto, keine Kreditkarte |
Tabelle 2: Quellen, Rechtsstand, Datenschutz und Grenzen, Stand 28. September 2026
| Tool | Quellen und Fundstellen | Aktualität des Rechtsstands | Datenschutz und Training | Wichtigste Grenze |
|---|---|---|---|---|
| ChatGPT | keine zugesicherte Gesetzesdatenbank | hängt vom Trainingsstand und der Websuche ab | Nutzung fürs Training in den Datenkontrollen abschaltbar | keine Zusage für deutsches Recht |
| Google Gemini | keine zugesicherte Gesetzesdatenbank | wie ChatGPT | Prüfer lesen einen Teil der Chats; automatische Löschung standardmäßig nach 18 Monaten, geprüfte Chats bis zu 3 Jahre | Google rät von vertraulichen Eingaben ab |
| Rechtspilot | Gesetzesbezug in den Schreiben, juristisch geprüfte Vorlagen (Anbieterangabe) | „regelmäßig aktualisierte Rechtsdatenbank“, ohne Datum | Server in Deutschland; Modelle von OpenAI, Anthropic, Perplexity und Google; Inhalte zur Weiterentwicklung, sofern Sie nicht widersprechen | laut AGB keine Prüfung des Einzelfalls |
| Anwalt Guru | Paragraphen und Urteile als Quellen zum Nachlesen; rund 240.000 Entscheidungen, 14.000 Normen | Bestand datiert auf 24.09.2026 | Gemini über Google Vertex AI, Speicherung in der EU, kein Training | laut AGB keine Haftung für versäumte Fristen |
| Jura-KI-Helfer | nennt Paragraphen, ohne Links | im Test Rechtsstand von 2025 | Betreiber nennt OpenAI als KI-Anbieter; laut Datenschutzerklärung kein OpenAI-Training mit Business- und API-Inhalten | „keine Gewähr“ unter jeder Antwort |
| JustitAI | Chat-Antworten nicht anwaltlich geprüft | keine Angabe | OpenAI, Dropbox, Zapier; Verarbeitung außerhalb des EWR möglich | Prüfung nur gegen Bezahlung |
| Lulius | Paragraphen mit Absatz und Satz, Entscheidungen mit Aktenzeichen und Randnummer | Bundesrecht vollständig indexiert (Anbieterangabe) | EU-Hosting, kein KI-Training | kein Landesrecht, nur Bundesgerichte ab 2010 |
Die ChatGPT-Preise sind In-App-Preise des deutschen App Stores, weil die OpenAI-Preisseite für unseren Abruf gesperrt war.
Wie wir ausgewählt haben
In der Tabelle stehen zwei verbreitete allgemeine Chatbots: ChatGPT, am 28. September 2026 unter den ersten zwei Apps der Kategorie Produktivität im deutschen App Store, und Gemini, das jedem Google-Konto offensteht. Dazu kommen die vier Verbraucher-Angebote, die an diesem Tag bei Google auf Seite 1 für „KI für Rechtsfragen“ und für „beste KI für Rechtsfragen“ standen, und Lulius.
Claude und Mistral Vibe, früher Le Chat, sind wie ChatGPT allgemeine Sprachmodelle; ihre Datenschutzregeln stehen weiter unten. RechtGPT fehlt, weil der Anbieter die Frage, ob es ein Tool für Laien ohne juristische Ausbildung sei, selbst mit „Nein“ beantwortet; mehr in unserer Einordnung von RechtGPT. Anwältinnen und Anwälte finden Werkzeuge für Mandate im Vergleich der KI-Tools für Anwälte.
Warum allgemeine Chatbots beim deutschen Recht danebenliegen
Ein Sprachmodell lernt aus Texten bis zu einem Stichtag. Ohne angebundene, aktuelle Gesetzesdatenbank antwortet es mit dem gelernten Stand, auch wenn sich Beträge, Grenzen oder Fristen inzwischen geändert haben.
Der Rechtsstand ist älter als die Antwort
Mit dem Gesetz vom 8. Dezember 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 318) haben sich zum 1. Januar 2026 zwei Grenzen verschoben, die fast jeden Streit ums Geld betreffen.
Tabelle 3: Was sich zum 1. Januar 2026 geändert hat, Stand 28. September 2026
| Regel | Bis 31.12.2025 | Seit 01.01.2026 | Norm |
|---|---|---|---|
| Amtsgericht zuständig bis zu einem Streitwert von | 5.000 EUR | 10.000 EUR | § 23 Nr. 1 GVG |
| Berufung ohne Zulassung, wenn der Beschwerdegegenstand übersteigt | 600 EUR | 1.000 EUR | § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO |
Die alten Zahlen stehen noch in vielen Ratgebertexten im Netz, und aus solchen Texten lernen Sprachmodelle.
Richtige Paragraphen, falsche Zahlen: unsere Stichprobe
Wir haben den Jura-KI-Helfer von juraforum.de am 28. September 2026 um 15:42 Uhr mit einer einzigen Frage getestet: „Bis zu welchem Streitwert ist in Deutschland das Amtsgericht für Zivilklagen zuständig, und ab welchem Betrag kann man gegen ein Urteil des Amtsgerichts Berufung einlegen?“ Die Antwort, gekürzt um einen Satz zu Familiensachen:
„In Deutschland ist das Amtsgericht gemäß § 23 GVG (Gerichtsverfassungsgesetz) für Zivilklagen bis zu einem Streitwert von bis zu 5.000 Euro zuständig. Gegen Urteile des Amtsgerichts kann in der Regel Berufung eingelegt werden, wenn der Streitwert 600 Euro übersteigt, gemäß § 511 ZPO (Zivilprozessordnung). [...] Für eine Berufung muss die Zulassung im Urteil oder durch einen entsprechenden Antrag erfolgen.“
Die Normen stimmen, beide Beträge sind veraltet. Auch der Schlusssatz führt in die Irre: Eine Zulassung brauchen Sie nur, wenn Sie mit höchstens 1.000 Euro beschwert sind. Unter der Antwort steht der ehrliche Hinweis, dass sie „Fehler enthalten kann“ und der Anbieter „keine Gewähr“ übernimmt.
Eine Stichprobe ist kein Urteil über das ganze Angebot. Sie zeigt aber: Eine korrekt zitierte Norm beweist nicht, dass der Inhalt aktuell ist. Als KI-Anbieter nennt die Datenschutzerklärung des Betreibers OpenAI, also die Technik hinter ChatGPT.
Was ein veralteter Betrag im Alltag kostet
Praxisbeispiel Autokauf. Markus Brandt aus Bochum ist von einem Gebrauchtwagenkauf zurückgetreten und verlangt 7.400 EUR vom Händler zurück. Ein Chatbot mit altem Wissensstand schickt ihn zum Landgericht, wo nach § 78 Abs. 1 ZPO Anwaltszwang herrscht. Tatsächlich ist seit 1. Januar 2026 das Amtsgericht zuständig, und dort darf er den Rechtsstreit nach § 79 Abs. 1 ZPO selbst führen.
Praxisbeispiel Berufung. Julia Weber aus Kassel verliert am Amtsgericht einen Streit über 800 EUR. Nach altem Recht wäre die Berufung zulässig gewesen. Heute ist sie nur möglich, wenn das Amtsgericht sie im Urteil zugelassen hat. Wer der veralteten Auskunft folgt, zahlt für ein unzulässiges Rechtsmittel.
Auch OpenAI zieht eine Grenze. Nach seinen Nutzungsrichtlinien in der Fassung vom 29. Oktober 2025 dürfen die Dienste nicht genutzt werden für die „Erbringung maßgeschneiderter Beratung, die eine Zulassung erfordert, etwa rechtliche oder medizinische Beratung, ohne angemessene Einbindung einer zugelassenen Fachperson“ (Übersetzung der Redaktion). Wie spezialisierte Systeme vor der Antwort echte Normen aus einer Datenbank abrufen, erklärt unser Beitrag darüber, wie Legal AI funktioniert.
ChatGPT und Gemini: Was die allgemeinen Chatbots leisten
ChatGPT
ChatGPT eignet sich, um einen Brief in verständliches Deutsch zu übersetzen, eine sachliche E-Mail zu formulieren oder die Fragen für ein Anwaltsgespräch zu sortieren. Heikel wird es, sobald eine Zahl, eine Frist oder eine Norm über Ihr Vorgehen entscheidet. OpenAI sichert keine Anbindung an eine aktuelle deutsche Gesetzesdatenbank zu. Mit Websuche verlinkt ChatGPT Quellen, ob es die aktuelle findet, bleibt offen.
Google Gemini
Gemini steht jedem Google-Konto kostenlos offen, einen aktuellen Rechtsstand sichert Google aber ebenso wenig zu. Beim Datenschutz ist Google ungewöhnlich deutlich. Laut den Datenschutzhinweisen für Gemini-Apps lesen Prüfer einen Teil der Chats, verbunden mit dem Rat: „Geben Sie keine vertraulichen Informationen ein, die ein Prüfer nicht sehen oder die Google nicht zur Verbesserung seiner Dienste [...] verwenden soll.“ Für eine Kündigung mit Namen und Gehalt ist das ein klares Signal.
Und Claude oder Mistral?
Claude von Anthropic ist in der Basisversion kostenlos, Pro kostet laut Preisseite bei monatlicher Zahlung 20 US-Dollar im Monat. Privatnutzer entscheiden selbst, ob ihre Chats ins Training fließen; stimmen sie zu, bewahrt Anthropic die Daten fünf Jahre auf. Mistral Vibe, früher Le Chat, speichert laut Mistral standardmäßig in der EU, nutzt Eingaben unterhalb des Enterprise-Tarifs aber für das Training, solange Sie nicht widersprechen.
Die spezialisierten Rechts-KIs im Einzelnen
Rechtspilot: Schreiben aufsetzen und direkt versenden
Rechtspilot gehört zur volders GmbH aus Berlin. Das Tool erklärt Ansprüche und erstellt daraus ein Schreiben auf Basis juristisch geprüfter Vorlagen, das es auf Wunsch per Einschreiben oder Fax mit Zustellnachweis verschickt.
Laut Preisseite kostet Rechtspilot 89 EUR im Jahr inklusive Mehrwertsteuer. Für den 30-Tage-Test hinterlegen Sie eine Zahlungsmethode, danach läuft automatisch das Jahresabo; eine Gratisversion gibt es nicht. Die Server stehen laut Anbieter in Deutschland, als Auftragnehmer nennt die Datenschutzerklärung aber ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini.
Anwalt Guru: kostenloser Einstieg mit Urteilsdatenbank
Anwalt Guru kommt von der GuruSense UG (haftungsbeschränkt) aus Mannheim und besetzt das Stichwort „Jura KI kostenlos“. Die erste Frage stellen Sie ohne Anmeldung, zwei Fragen sind frei, danach eine pro Tag. Mehr gibt es laut AGB in Paketen mit 5, 30 oder 100 Nachrichten für 4,99, 24,99 oder 69,99 EUR oder im Abo.
Die Antworten stützen sich nach Anbieterangabe auf rund 240.000 Entscheidungen und 14.000 Normen, Stand 24. September 2026, und nennen die Fundstellen zum Nachlesen. Technisch laufen sie über Gemini-Modelle bei Google Vertex AI, bevorzugt in Frankfurt verarbeitet, in der EU gespeichert und ohne Training.
Der Anbieter bleibt ehrlich: „Auch mit Quellen kann eine KI Fehler machen.“ Praktisch ist das Falldokument für das Anwaltsgespräch.
Jura-KI-Helfer von juraforum.de: schnell, kostenlos, ohne Gewähr
Der Jura-KI-Helfer ist ein Eingabefeld auf juraforum.de, betrieben von der Einbock GmbH aus Hannover. Keine Anmeldung, keine Kosten, eine Antwort in Sekunden, aber keine Links auf die genannten Normen. Unsere Stichprobe hat den Rechtsstand von 2025 wiedergegeben. Für einen ersten Überblick kann das reichen, Beträge und Fristen sollten Sie am Gesetzestext prüfen.
JustitAI: KI-Chat als Vorstufe zum echten Mandat
Hinter JustitAI steht die Kanzlei von Rechtsanwalt Cihan Kati, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in Hannover. Der KI-Chat ist kostenlos, seine Antworten sind ausdrücklich „nicht anwaltlich geprüft“. Wer eine Prüfung will, bucht laut Preisübersicht eine anwaltliche Beratung für 75 EUR inklusive Umsatzsteuer oder ein Schreiben ab 75 EUR. JustitAI ist damit das einzige Tool im Vergleich, hinter dem eine Kanzlei steht: Nach Beauftragung und Mandatsannahme prüft ein Rechtsanwalt Ihren Fall.
Lulius: Fundstellen aus dem Bundesrecht (unser eigenes Produkt)
Lulius durchsucht nach eigener Angabe über 4.600 Gesetze und Verordnungen des Bundes und über 80.000 Entscheidungen der Bundesgerichte seit 2010. Paragraphen nennt es mit Absatz und Satz, Urteile mit Aktenzeichen und Randnummer. Der Verbraucher-Tarif kostet 19 EUR im Monat (brutto) für 15 Fragen, mit Risiko-Ampel und Vermittlung an Fachanwälte; die erste Anfrage ist kostenlos, der Tarif monatlich kündbar.
Die Grenzen: Indexiert ist nach eigener Angabe Bundesrecht, also kein Landesrecht wie Bauordnungen oder Nachbarrechtsgesetze der Länder, und keine Urteile von Amts- oder Landgerichten. Zudem zählt jede Nachricht als Anfrage, auch eine Nachfrage. Ein Aktualisierungsdatum der Datenbank nennt die Startseite nicht. Prüfen Sie deshalb auch bei Lulius die Fundstelle, bevor Sie handeln.
Was darf ein KI-Anwalt? Die Grenze nach dem RDG
„KI-Anwalt“ ist ein Werbewort: Keines der sieben Tools ist eine Anwältin oder ein Anwalt. Maßgeblich ist das Rechtsdienstleistungsgesetz. Nach § 2 Abs. 1 RDG ist Rechtsdienstleistung „jede Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert“. Außergerichtlich ist sie nach § 3 RDG nur zulässig, soweit ein Gesetz sie erlaubt, wie bei Anwältinnen und Anwälten.
Für Software hat der Bundesgerichtshof im Smartlaw-Fall um einen digitalen Vertragsgenerator eine Linie gezogen, mit Urteil vom 9. September 2021, I ZR 113/20. Der Anbieter werde „nicht in einer konkreten Angelegenheit des Nutzers tätig“, die Software arbeite ähnlich wie ein Formularhandbuch mit typischen Fallgestaltungen, und der Nutzer erwarte „keine rechtliche Prüfung seines konkreten Falls“. Ob das für generative KI gilt, die frei auf Ihre Schilderung antwortet, hat der BGH bisher nicht entschieden.
Die Anbieter ziehen die Linie deshalb selbst:
- —
Rechtspilot: „keine rechtliche Prüfung des konkreten Einzelfalls im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes“ (AGB Ziffer 3.4).
- —
Anwalt Guru: „keine Rechtsdienstleistungen im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes“ (AGB § 2 Abs. 2).
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Lulius: allgemeine Rechtsinformation; bei einer Vermittlung erbringt die kooperierende Kanzlei die Rechtsdienstleistung.
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JustitAI: ungeprüfter KI-Chat, die bezahlte Leistung erbringt ein Rechtsanwalt nach Mandatsannahme.
Für Sie heißt das: Die Verantwortung bleibt bei Ihnen. Anwalt Guru sagt es in § 5 Abs. 3 seiner AGB offen, der Anbieter haftet nicht für versäumte Fristen, denn „die Überwachung von Fristen obliegt allein dem Nutzer“. Das gilt der Sache nach für jede KI für Rechtsfragen.
Datenschutz: Was Sie einer Rechts-KI anvertrauen sollten
Rechtsfragen sind persönlich. Prüfen Sie vor dem Eintippen, wer mitliest und ob der Text ins Training fließt.
Bei ChatGPT lässt sich das Training unter Einstellungen, Datenkontrollen abschalten; temporäre Chats nutzt OpenAI laut Help Center nicht für das Training, bewahrt sie aber bis zu 30 Tage auf. Bei Gemini bleiben Chats, die Prüfer gesehen haben, bis zu drei Jahre gespeichert, auch wenn Sie Ihre Aktivitäten löschen. Was die übrigen Anbieter mit Ihren Eingaben tun, zeigt Tabelle 2.
Checkliste: So schützen Sie Ihre Daten bei jeder KI für Rechtsfragen
- 1.
Namen weglassen. „Mein Vermieter“ statt des vollen Namens, „eine Großstadt in NRW“ statt der Adresse.
- 2.
Kennnummern entfernen. Aktenzeichen, Versicherungsnummer, IBAN und Kundennummer gehören nicht in einen Chat.
- 3.
Dokumente schwärzen. Wer einen Brief fotografiert, deckt Kopf und Unterschrift ab.
- 4.
Trainingsschalter prüfen. Bei ChatGPT und Mistral Vibe abschaltbar, bei Gemini im Aktivitätsverlauf, bei Claude Ihre Wahl, bei Rechtspilot per Widerspruch.
- 5.
Gesundheitsdaten nur, wenn nötig. Sie gehören zu den besonders geschützten Daten nach Art. 9 DSGVO.
- 6.
Antwort sichern. Speichern Sie die Antwort mit Datum und Fundstellen.
Wann Sie trotzdem zum Anwalt sollten
Eine KI für Rechtsfragen ist ein guter erster Schritt, aber nicht der letzte, wenn eine Frist läuft oder viel Geld auf dem Spiel steht.
Fristen: Hier hilft keine KI über den Stichtag hinweg
Die bekannteste Frist für Privatpersonen steht in § 4 KSchG: Wer eine Kündigung für unwirksam hält, muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht erheben.
Praxisbeispiel Kündigung. Selin Aydın, Sachbearbeiterin in Köln, findet die Kündigung ihres Arbeitgebers am Freitag, 2. Oktober 2026, im Briefkasten. Der Zugangstag zählt nach § 187 Abs. 1 BGB nicht mit, die Frist endet nach § 188 Abs. 2 BGB am Freitag, 23. Oktober 2026. Ob die Kündigung wirksam ist, kann sie mit einer KI vorsortieren; die Klage muss trotzdem bis zu diesem Tag beim Arbeitsgericht sein.
Den Ablauf nach einer Kündigung beschreibt unser Ratgeber Kündigung erhalten: was jetzt zu tun ist. Das Fristende für Ihren eigenen Fall rechnet der kostenlose Fristenrechner aus.
Was eine Erstberatung kostet und wer sie bezahlt
Ohne Gebührenvereinbarung beträgt die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch mit Verbrauchern nach § 34 Abs. 1 Satz 3 RVG höchstens 190 Euro, zuzüglich 19 % Umsatzsteuer also 226,10 Euro. Fragen Sie vor dem Termin nach dem Preis; die übrigen Posten erklärt unser Beitrag zu den Kosten einer anwaltlichen Beratung.
Wer wenig Geld hat, beantragt beim Amtsgericht am Wohnsitz Beratungshilfe (§§ 1, 4 BerHG). Die Anwältin wird dann aus der Landeskasse bezahlt, Sie selbst schulden nur die Beratungshilfegebühr von 15 Euro, und auch die kann erlassen werden (§ 44 RVG, Nr. 2500 VV RVG). Mit Rechtsschutzversicherung rufen Sie zuerst dort an; ob Ihr Fall gedeckt ist, hängt vom Vertrag ab.
Diese Signale heißen: Jetzt eine Anwältin oder einen Anwalt einschalten
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Sie haben Post vom Gericht erhalten, etwa eine Klage oder einen Mahnbescheid.
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Eine gesetzliche Frist läuft, zum Beispiel die drei Wochen nach § 4 KSchG.
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Die Gegenseite schreibt Ihnen bereits über eine Kanzlei.
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Es geht um mehr als 10.000 Euro; dann ist in der Regel das Landgericht zuständig, und dort gilt Anwaltszwang.
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Es geht um Strafrecht, Aufenthaltsrecht oder das Sorgerecht für Ihre Kinder.
Wann ein anderes Tool besser passt als Lulius
Lulius passt, wenn Sie eine Einschätzung mit prüfbaren Paragraphen aus dem Bundesrecht wollen. In diesen Fällen ist ein anderes Werkzeug die bessere Wahl:
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Sie wollen ein Schreiben nachweisbar zustellen. Rechtspilot versendet per Einschreiben oder Fax direkt aus der App; bei mehreren Alltagsfällen im Jahr sind 89 EUR für zwölf Monate überschaubar.
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Sie haben genau eine Frage und wollen nichts zahlen. Anwalt Guru gibt zwei Fragen frei, die erste ohne Anmeldung, danach eine pro Tag, mit Urteilen als Quelle.
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Sie wollen, dass ein Mensch mit Zulassung Ihren Fall prüft. JustitAI verbindet den Chat mit einer anwaltlichen Beratung für 75 EUR inklusive Umsatzsteuer.
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Ihre Frage betrifft Landesrecht, etwa Bauordnung, Schulrecht oder Nachbarrecht Ihres Bundeslandes. Das deckt Lulius nicht ab.
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Sie wollen nur einen Brief verstehen oder höflich antworten. Dafür reicht ein allgemeiner Chatbot, ohne persönliche Daten.
Egal welches Tool: Stellen Sie zuerst unsere Kontrollfrage zur Streitwertgrenze und danach Ihre eigentliche Frage so konkret wie möglich, etwa: „Mein Vermieter zahlt die Kaution acht Monate nach Auszug nicht zurück, was kann ich tun?“ Wie so ein Fall läuft, zeigt unser Ratgeber, wenn Sie die Kaution nicht zurückbekommen.
Häufige Fragen
Welche KI ist die beste für Rechtsfragen?
Das hängt von Ihrer Aufgabe ab: Für prüfbare Paragraphen eignen sich spezialisierte Tools wie Lulius oder Anwalt Guru, für den Versand eines Schreibens Rechtspilot, für eine anwaltliche Prüfung JustitAI. ChatGPT und Gemini helfen beim Verstehen, sichern aber keinen aktuellen Rechtsstand zu.
Gibt es eine KI für Rechtsfragen kostenlos?
Ja. Der Jura-KI-Helfer von juraforum.de ist ohne Anmeldung kostenlos, Anwalt Guru gibt zwei Fragen und danach eine pro Tag frei, JustitAI bietet einen kostenlosen KI-Chat ohne anwaltliche Prüfung. ChatGPT und Gemini haben kostenlose Basisversionen, bei Lulius ist die erste Anfrage kostenlos. Kostenlos heißt aber nicht geprüft, wie unsere Stichprobe mit veralteten Beträgen zeigt.
Darf ich ChatGPT für Rechtsfragen nutzen?
Sie dürfen ChatGPT für eigene Fragen nutzen, zum Beispiel um einen Brief zu verstehen. Die Nutzungsrichtlinien von OpenAI untersagen aber, die Dienste für maßgeschneiderte Beratung zu nutzen, die eine Zulassung erfordert, ohne eine zugelassene Fachperson einzubinden. Prüfen Sie jede genannte Zahl und jede Frist am Gesetzestext, bevor Sie handeln.
Ist ein KI-Anwalt in Deutschland erlaubt?
Eine KI ist kein Anwalt: Eine rechtliche Prüfung Ihres konkreten Einzelfalls (§ 2 Abs. 1 RDG) darf nur erbringen, wem ein Gesetz das erlaubt (§ 3 RDG). Einen Vertragsgenerator mit Standardklauseln für typische Fälle hat der BGH im Smartlaw-Urteil (I ZR 113/20) nicht als Rechtsdienstleistung eingestuft, zu frei antwortender KI gibt es noch kein BGH-Urteil. Rechtspilot, Anwalt Guru und Lulius schließen eine Rechtsdienstleistung aus, bei JustitAI übernimmt sie gegen Bezahlung ein Rechtsanwalt.
Wie erkenne ich, ob eine Rechts-KI aktuell ist?
Stellen Sie eine Kontrollfrage mit bekannter Antwort. Seit dem 1. Januar 2026 ist das Amtsgericht bis 10.000 Euro Streitwert zuständig, und eine Berufung ohne Zulassung ist nur möglich, wenn es in der Berufung um mehr als 1.000 Euro geht. Nennt die KI 5.000 und 600 Euro, arbeitet sie mit veraltetem Wissen.
Sind meine Daten bei einer Rechts-KI sicher?
Das unterscheidet sich stark: Google rät bei Gemini von vertraulichen Eingaben ab, Anwalt Guru und Lulius schließen ein Training mit Ihren Daten aus. Unabhängig vom Tool gilt: Namen, Kennnummern und Gesundheitsdaten weglassen.
Was kostet Lulius für Verbraucher?
Der Verbraucher-Tarif kostet 19 EUR im Monat (brutto) und umfasst 15 Fragen, Stand 28. September 2026. Die erste Anfrage ist kostenlos, eine Kreditkarte brauchen Sie zum Start nicht, und der Tarif ist monatlich kündbar.
Fazit
Eine KI für Rechtsfragen nimmt Ihnen viel Arbeit ab, vom Brief übersetzen bis zur Vorbereitung des Anwaltsgesprächs. Selbst ein spezialisiertes Angebot hat uns am 28. September 2026 aber mit dem Rechtsstand von 2025 geantwortet.
Wählen Sie das Tool deshalb nach Ihrer Aufgabe: allgemeine Chatbots zum Verstehen, spezialisierte Rechts-KIs für Paragraphen mit Fundstelle, Rechtspilot für den Versand, JustitAI oder eine Kanzlei für die verbindliche Prüfung. Zahlen und Fristen prüfen Sie immer am Gesetzestext.
Dieser Beitrag ist eine Rechtsinformation und Rechtseinschätzung, keine Rechtsberatung im Sinne von § 2 RDG. Alle Produkt- und Preisangaben geben den Stand vom 28. September 2026 wieder und können sich ändern.
Quellen
Alle Normtexte wurden am 28. September 2026 gegen die konsolidierten Fassungen auf buzer.de geprüft, bei § 23 GVG und § 511 ZPO einschließlich der bis 31. Dezember 2025 geltenden Fassung. Alle Produkt-, Preis- und Datenschutzangaben stammen aus am 28. September 2026 abgerufenen Seiten der Anbieter.
Gesetze und Rechtsprechung
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Begriff der Rechtsdienstleistung: § 2 RDG; Erlaubnisvorbehalt: § 3 RDG
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Zuständigkeit der Amtsgerichte, 10.000 EUR: § 23 GVG, geändert durch Gesetz vom 8. Dezember 2025, BGBl. 2025 I Nr. 318, mit Wirkung vom 1. Januar 2026
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Berufungssumme 1.000 EUR: § 511 ZPO, geändert durch dasselbe Gesetz
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Klagefrist bei Kündigung: § 4 KSchG; Fristberechnung: § 187 BGB, § 188 BGB
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Erstberatung für Verbraucher: § 34 RVG; Umsatzsteuer Nr. 7008 und Beratungshilfegebühr Nr. 2500: Anlage 1 RVG; § 44 RVG
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Gesundheitsdaten: Art. 9 DSGVO
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BGH, Urteil vom 9. September 2021, I ZR 113/20 (Vertragsdokumentengenerator), gelesen in der Pressemitteilung Nr. 171/2021 auf bundesgerichtshof.de; Produktname Smartlaw laut Meldung der Bundesrechtsanwaltskammer
Anbieterseiten (abgerufen am 28. September 2026)
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ChatGPT: In-App-Preise im deutschen App Store; OpenAI Help Center, Data controls; OpenAI Usage Policies, Fassung vom 29. Oktober 2025
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Gemini: Abos und Preise; Datenschutzhinweise für Gemini-Apps
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Claude: Preisseite; Anthropic, Updates to our consumer terms
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Mistral Vibe: Preisseite; Mistral Help Center, Le Chat is now Vibe, Training, Speicherort
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Rechtspilot: Startseite, Preise, Datenschutzerklärung, AGB, Impressum
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Anwalt Guru: Startseite, AGB, Datenschutz der App, Impressum
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Jura-KI-Helfer: juraforum.de/jura-ki-helfer; Stichprobe am 28. September 2026, 15:42 Uhr, eine Frage, Antwort gespeichert; Betreiber laut Impressum Einbock GmbH; KI-Anbieter laut Datenschutzerklärung
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JustitAI: Startseite, Preise, Datenschutz, Impressum
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RechtGPT: Startseite rechtgpt.at mit FAQ „Ist RechtGPT ein Tool für Laien ohne juristische Ausbildung?“ und Preisbereich; Anbieter Prime AI GmbH, Baden (Österreich)
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Lulius: Startseite mit Preisbereich und FAQ, Anbieter laut Impressum Elivya Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main
Über den Autor
Die Lulius Redaktion ordnet Rechtsfragen und Legal-Tech-Werkzeuge neutral und faktenbasiert für den deutschen Rechtsmarkt ein. Alle Normzitate werden vor Veröffentlichung gegen die amtlichen Fassungen geprüft, alle Produkt- und Preisangaben gegen die Primärquellen der Anbieter. Selbst getestet haben wir für diesen Beitrag nur den Jura-KI-Helfer von juraforum.de mit einer einzelnen Frage; alle übrigen Angaben beruhen auf den Seiten der Anbieter, und Lulius ist das Produkt des Herausgebers. Hinweis: Die Inhalte stellen eine Rechtsinformation und Rechtseinschätzung dar, keine Rechtsberatung im Sinne von § 2 RDG.
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